Vereinsgeschichte

15 Jahre Sixers – 40 Jahre Basketball in Schaffhausen


Gleich auf zwei Jubiläen werden die Schaffhauser Basketballer im nächsten Jahr 2011 zurück blicken können: Genau vor 40 Jahren begann das Ära „Basketball“ in Schaffhausen, damals als Abteilung des Turnvereins. Im Jahr 1996 machten sich die Schaffhauser Korbjäger selbstständig.

1971: Gründung der Basketball-Abteilung im TV Schaffhausen

Im April 1971 schlug die Geburtsstunde der Basketball-Abteilung des TV 1892 Schaffhausen. Damals war Wacker Völklingen eine Hochburg, aber es gab auch in Schaffhausen eine Menge Spieler, die nur darauf warteten, dass ihre Sportart an ihrem Wohnort angeboten wurde. Helmut Umla, der zu der damaligen Zeit sein Referendariat am Völklinger Realgymnasium machte und im TV Schaffhausen das Amt des Oberturnwartes bekleidete, stieß bei seinem Vereinsvorstand auf offene Ohren für die Gründung der Basketball-Abteilung im TVS. Die Generalversammlung im April 1971 beschloss diese, als Abteilungsleiter wurde Helmut Umla gewählt. Das war die Zeit, als sich die Turnvereine für andere Sportarten öffneten. Kurze Zeit später nahm der TVS auch die Volleyball-, Gewichtheber- und Badminton-Abteilungen auf.

Ungünstige Voraussetzungen

Die Voraussetzungen für die Ausübung dieser Sportart, die 1892 – also im gleichen Jahr der Gründung des TVS – in den USA entstanden war und heute in der ganzen Welt mehr als 300 Millionen registrierte Spieler hat, waren in Schaffhausen denkbar schlecht: die beengten Platzverhältnisse in der Schaffhauser Schulturnhalle ließen weder einen ordentlichen Trainingsbetrieb noch die Austragung von Ligaspielen zu. Zu den Punktspielen mußten die Basketballer daher ins „Exil“ nach Völklingen ausweichen, in die Sporthalle des Realgymnasiums. Zudem stand in den Anfangsmonaten kein Trainer zur Verfügung. Von Seiten des Basketballverbandes Saar (BVS) wurde für ein paar Monate ein Trainer gestellt, kurz darauf trainierte der Saarlouiser Oberliga-Spieler Frank Pazen, ebenfalls Lehrer am Völklinger RGV, die Schaffhauser Basketballer.
Im September 1971 fand das erste offizielle Saisonspiel statt: Der TVS spielte gegen Racing Ludweiler, bei dem einige Schüler aus Helmut Umla’s Klasse mitspielten. Natürlich verloren die Schaffhauser „Anfänger“ haushoch und am nächsten Morgen stand das Ergebnis des Spiels ganz groß an der Tafel.

Dennoch ging es mit der jungen Abteilung schnell aufwärts. Das Basketballspiel fand in Schaffhausen viele begeisterte Anhänger und bereits 1973 gelang der Sprung aus der Kreisliga in die Bezirksliga-Saar. Trotz der genannten Hallenprobleme begann man auch, die Jugendarbeit in Gang zu bringen.

1975: Neue Halle und „SchaLu“

Eine neue Phase in der Entwicklung der noch jungen Abteilung begann, als man im Jahr 1975 endlich in die neu gebaute Turnhalle der Schaffhauser Kreissonderschule umziehen konnte. Hinzu kam, daß man vor der Spielzeit 1975/76 mit dem benachbarten BBV Racing Ludweiler für den Bereich der Aktiven eine Spielgemeinschaft bildete. Bekannt wurde jene Spielgemeinschaft unter dem Namen „SchaLu“. Der sich bald einstellende Erfolg unterstrich die Richtigkeit dieser Entscheidung: 1976 stieg die 1. Mannschaft als ungeschlagener Meister der Bezirksliga-Saar in die überregionale Landesliga-Mosel-Saar auf. Auch in dieser neuen Spielklasse konnte man gleich Fuß fassen. In der folgenden Saison verpasste man als Vizemeister nur knapp den Aufstieg in die Oberliga-Südwest. 1980 kündigte der BBV Racing Ludweiler die Spielgemeinschaft mit dem TVS wieder auf. Seit dieser Zeit bildeten wieder ausschließlich Spieler des TV Schaffhausen das Landesliga-Team.

Erfolgreiche Jugendarbeit

Seit dem Umzug in die Kreissonderschule bildete die Jugendarbeit einen wesentlichen Schwerpunkt der Basketball-Abteilung. Die Arbeit der ehrenamtlichen Jugendtrainer Kurt Rauch und Heiner Keller führte zu erfreulichen Erfolgen: Im Jahr 1979 errang die D-Jugend ungeschlagen den Titel des Saarlandmeisters. Die C-Jugend stand mehrfach im Endspiel um den Saarlandpokal und konnte 1981 das Finale gewinnen. Wiederholt wurden Jugendspieler des TVS in die Auswahlmannschaften des Basketballverbandes Saar berufen.

1984: Mit verjüngtem Team zu neuen Erfolgen

Von 1980 bis 1984 wurde die Basketball-Abteilung von Kurt Rauch geleitet. Das Herrenteam konnte sich bis 1984 in der Landesliga-Mosel-Saar jeweils knapp behaupten, bis in jenem Jahr der Abstieg in die Verbandsliga-Saar nicht mehr zu vermeiden war. Dieser Umstand führte zu einem „radikalen“ Verjüngungsprozeß auf allen Ebenen:
1984 wurde Andreas Fickinger Abteilungsleiter. Diese Funktion übte er in der Folge im Team mit Arnold und Werner Traut aus: die Aufgaben des Spielbetriebes, Organisation und Jugendkoordination uvm. teilten sie sich auf. Des Weiteren wurde die 1. Herrenmannschaft stark verjüngt, die mit einem Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren auf Korbjagd ging. Wie sich später herausstellen sollte, zahlte sich dies mehr als aus.
In der Saison 1984/85 belegte die sehr junge 1. Mannschaft des TVS auf Anhieb den dritten Platz in der höchsten saarländischen Klasse, der Verbandsliga-Saar, und erkämpfte sich damit die Teilnahmeberechtigung an den Relegationsspielen, in denen der Aufsteiger in die überregionale Landesliga-Mosel-Saar ermittelt werden sollte. In zwei überaus spannenden Spielen konnten sich die Schaffhauser gegen den Post-SV Trier durchsetzen und somit den Wiederaufstieg feiern. In jener Saison wurde die 2. Mannschaft, die durch die „Oldies“ Helmut Umla und Werner Strauch verstärkt wurde, mit nur zwei Verlustpunkten Meister in der Bezirkliga und stieg in die Verbandsliga Saar auf.

1985 – 1989: Wachsender Zusammenhalt und zahlreiche Aktivitäten

Das war die Zeit, als die Kontakte der Schaffhauser Basketballer zu der US-Base Miesau/Ramstein intensiver wurden und in dem US-Amerikaner Ronald Dawson eine gute Verstärkung unter den Körben gefunden wurde. Dawson spielte vier Spielzeiten in Schaffhausen. Die Schaffhauser Basketballer konnten sich unter dem sehr engagierten Trainer Michael Langenfeld in der Landesliga-Mosel-Saar etablieren. Insbesondere gegen die Moselmannschaften aus Trier, Bitburg, Bernkastel-Kues und Wittlich lieferte sich der TVS spannende und teilweise dramatische Spiele. Die Jugendspieler und zahlreiche Fans unterstützten das Team lautstark und bei Auswärtsspielen wurde mehrfach ein 50-Mann-Bus angemietet. In der Spielzeit 1987/88 spielte das Schaffhauser Landesliga-Team sogar vorne mit und schloss als bestes saarländisches Team punktgleich mit dem Drittplatzierten ab. 1988 übernahm Detlef Dufner das Traineramt. Zeitgleich wurde zum ersten Mal eine 3. Mannschaft auf Korbjagd geschickt, die mit hoffnungsvollen Nachwuchsspielern bestückt war. Die Mitgliederzahl der Abteilung wuchs stetig an. In allen Teams wurden fast ausschließlich nur Schaffhauser eingesetzt, das Zusammengehörigkeitsgefühl in der gesamten Abteilung war sehr ausgeprägt, es wurden zahlreiche Aktivitäten auch neben dem Basketballfeld initiiert. 1986 übernahm Arnold Traut die Abteilungsleitung, während Andreas Fickinger in das Amt des Sportleiters Wettkampf (Oberturnwart) im TVS gewählt wurde.

Seit 1990: Starkes Engagement im Mini-Basketball

Abteilungsleiter Arnold Traut übernahm 1990 im Basketballverband Saar das bis dahin vakante Amt des Referenten für Mini-Basketball, bei dem es sich um die Förderung von Kindern bis elf Jahre für den Basketballsport handelt. Im eigenen Verein TVS baute er erfolgreich eine „Mini-Mannschaft“ auf, die die Basis für die weitere Jugendarbeit sein sollte. In diesem Amt war er sehr aktiv und organisierte zahlreiche Events für die Kleinsten. In der Landesliga Mosel-Saar etablierten sich die Schaffhauser Basketballer als die damals viertbeste saarländische Mannschaft überhaupt.

1991: Die Damen gehen an den Start

Der verstärkt einsetzende Mitgliederzulauf bei den Jugendlichen „lockte“ vermehrt auch interessierte Frauen an, so dass 1991 zum ersten Mal eine Schaffhauser Damenmannschaft in der Bezirksliga an den Start ging. In ihrer zweiten Saison schafften sie sodann den Aufstieg in die Landesliaga-Saar. Darüber hinaus ging Mädchen-Teams in der B- und C-Jugend an den Start.

Anfang 90er: Basketball-Boom in Deutschland und in Schaffhausen

In den Folgejahren sorgten zudem weitere Ereignisse für einen wahren Basketball-Boom in Deutschland, an dem die Schaffhauser Basketballer teilhaben durften:
Bei den olympischen Sommerspielen in Barcelona 1992 durften die Profis aus der NBA zum ersten Mal antreten und hatten auf Anhieb Millionen neuer Anhänger begeistert. Gegen das „Dream Team 1“ hatte keine andere Nationalmannschaft eine Chance. Die deutsche Mannschaft belegte hier einen sehr erfolgreichen 7. Platz, was die bisher beste Platzierung eines deutschen Teams bei Olympischen Spielen bedeutete. Ein Jahr später errangen die deutschen Nationalkorbjäger sensationell die Europameisterschaft in München. 1995 gewann Alba Berlin den bisher größten Erfolg einer deutschen Vereinsmannschaft, nämlich den Korac-Europapokal, und 1996 gewinnt der BTV Wuppertal den Damen-Europameisterschaftstitel der Landesmeister. In einer Umfrage unter Jugendlichen (12 bis 19 Jahre) im Jahr 1997 durch das Kölner Institut „Sport+Markt“ wurde Basketball als beliebteste Sportart (70%) vor Fußball (60%) genannt. Street-Basketball (56%) kam sogar auf Platz 4.
Zwischendurch verstärkten sich die Sixers mit Darnell Arbit, der nach nur einer Saison zum Regionallisten TV Saarlouis wechselte und danach sogar vom Basketball-Bundesligisten Oberelchingen verpflichtet wurde.

5. Mai 1996: Gründung der „Schaffhausen 96ers“

Getragen durch die wachsende Basketball-Begeisterung, stieg die Mitgliederzahl der TVS-Abteilung bis 1995 auf über 120 an, alle Altersklassen der Jugend von der A- bis zur D-Jugend und den Minis gingen auf Korbjagd.
Im Jahr 1996 entschlossen sich die Mitglieder der Basketball-Abteilung den TV Schaffhausen zu verlassen und einen eigenen Verein zu gründen. In Anlehnung an das Gründungsjahr und ein Profiteam aus den USA einigte man sich auf den Namen: Schaffhausen 96ers Basketball e.V.. Mit dieser Entscheidung sollten die „Sixers Schaffhausern“ Vorreiter für die zukünftige Namensgebung von saarländischen Basketballvereinen sein.
Es gibt viele Gründe, warum man diesen Schritt getan hatte. Eigenständigkeit und eine gewisse Unabhängigkeit sind nur zwei von vielen weiteren Gründen, welche die Abteilung unter Führung von Arnold Traut dazu bewogen hat, den Schaffhausern Basketballern diesen neuen gewagten Weg vorzuschlagen.
Die folgenden Jahre waren geprägt von überaus erfolgreicher Jugendarbeit, z.B. der B-Jugend Meisterschaft in der Verbandsliga 2003 oder dem übergroßen Zuspruch bei den Minis, und kontinuierlicher Fortführung der Aktiven. Die Mitgliederzahl stieg auf 180 Mitglieder an.

1999: Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

Das bisher erfolgreichste Jahr der 96ers wurde das Jahr 1999. Gleich alle drei Herrenmannschaften schafften den Aufstieg. Im folgenden Jahr ging somit die „Erste“ in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, die „Zwote“ in der Landesliga Saar und die Dritte in der Bezirksliga auf Korbjagd. In der Oberliga 1999/2001 konnten sich die Sixers mit ihren „beschränkten“ Mitteln im Vergleich zu den „Stadtvereinen“ zwar nicht halten, doch haben sie „an Erfahrung gewonnen“. Verstärkt wurde das Oberliga-Team mit dem US-Amerikaner Reggi Carter.
Die Rückkehr in Die Landesliga Saar nutzte der Verein im Jahr 2001, um eine radikale Verjüngung und Neuordnung der Herrenteams durchzuführen. Um die neu geformte junge 1. Herrenmannschaft nicht gleich zu demotivieren, beschloss man sogar den Rückzug aus der Landesliga Saar in der Bezirksliga, damit sie Erfahrung sammeln konnten.
Eine kluge Entscheidung wie sich zeigte. Das junge Team um Trainer Tobias Kehrein erreichte immer die vorderen Tabellenplätze, schaffte 2002 den Sprung in die Verbandsliga Saar, um im Jahr 2005 wieder in die Landesliga Saar aufzusteigen.

2006: Erfolgreich behauptet

Das Jubiläumsjahr der Sixers verlief überaus erfolgreich. Die 1. Herrenmannschaft konnte mit dem neuen Coach Torsten Müller erfolgreich die Klasse halten und war sogar bester Aufsteiger. Allerdings musste die komplette Vorrunde gezittert werden, bis sich die neu formierte Mannschaft gefunden hatte. In der Rückrunde konnte man dann sogar den einen oder anderen Aufstiegskandidaten ärgern. Im Januar 2008 musste Torsten Müller aus beruflichen Gründen leider sein Traineramt aufgeben.
Von der Zwoten gibt es ebenfalls positives zu berichten. Auch hier konnte nach dem Aufstieg des Vorjahres die Klasse gehalten werden und auch hier war die Rückrunde die bessere Spielzeit. In diesem Team werden die aufstrebenden Jugendspieler in der kommenden Saison die nötige Erfahrung finden um sich weiter zu entwickeln.
Auch aus den Jugendbereichen gibt es positive Ergebnisse. Die U14 schloss die Spielzeit als drittbestes Team ab. Die Minis etablierten sich ebenfalls unter den besten drei Teams im Saarland.

2009: Bitterer Abstieg der Sixers-Herren und meisterhafte Sixers-Damen

Mit dem neuen Trainer Mario Ferber ging die erste Herrenmannschaft in die Landesliga-Saison 2008/2009. Auf Grund von zwei Abgängen wichtiger Stammspieler und einer nicht enden wollenden Verletzungsserie konnten die Sixers die Landesliga nicht halten und mussten den bitteren Weg in die Bezirksliga Saar gehen. In der Folgesaison 2009/2010 konnte man kaum glauben, dass das Team auch in der Bezirksliga gegen den Abstieg kämpfen musste. Mit dem neuen Trainergespann Uwe Heinz / Maik Brixius gelang der jungen Mannschaft mit einer fulminanten Aufholjagd der Klassenerhalt. Das kurzfristige Ziel für die kommende Spielzeit heißt auf jeden Fall: Verbesserung der Grundtechniken und Spielstruktur, damit der Aufstieg in die Landesliga wieder gelingt.
Die zweite Mannschaft, die immer noch aus einer Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchs-Jugendlichen besteht, konnte sich seit 2006 kontinuierlich steigern und sich in der Saison 2009/2010 auf einem guten fünften Platz im Mittelfeld der Kreisliga A behaupten.
Im Sommer 2008 formierten die Sixers wieder ein Damen-Team, das – von Jörg Stein trainiert – sich auf Anhieb im Mittelfeld der Kreisliga behaupten konnte. In der Folge übernahmen zuerst Frank Spang und im Dezember 2009 das Gespann Daniel Hill / Tobias Kehrein das Team. In den abschließenden Play-Off-Spielen der Spielzeit 2009/2010 feierten die Sixers-Mädels ihren ersten grandiosen Meistertitel.
Im Jugendbereich wurde in den letzten Jahren die Luft immer „dünner“, da die umliegenden höherklassigen Vereine immer mehr vielversprechende Sixers-Talente abwarben. Überragende Nachwuchstalente wie Nicholas Burgard, der mittlerweile in die Jugend-Nationalmannschaft berufen wurde, kann und will man nicht halten. Auf Grund des Aderlasses konnten die Sixers z.B. seit der Saison 2009/2010 keine U19 und U17 mehr melden. Der große Zulauf im Minibereich, der seit vielen Jahren erfolgreich von Gerd Bruns betreut wird, hält weiter an. Um die Jugendlichen und insbesondere talentierte Nachwuchsspieler in Zukunft halten und besser fördern zu können, haben die Sixers-Verantwortlichen inzwischen ein neues Nachwuchskonzept ausgearbeitet, das in dieser Hinsicht kurzfristig Erfolge verzeichnen sollte.

Die Sixers in der Gemeinde Wadgassen

„Wir haben immer großen Wert darauf gelegt, unsere Erfolge mit eigenen Spielern zu erreichen“, betont Arnold Traut, der seit 1985 dem Verein vorsteht: seit 1985 als Abteilungsleiter im TV Schaffhausen und seit 1996 als 1. Vorsitzender des Schaffhausen 96ers Basketball e.V.. 1996 verließen die Schaffhauser Basketballer den TV Schaffhausen, um sich als eigenständiger Verein zu formieren. Die Schaffhauser Basketballer haben sich als fester Bestandteil der Wadgasser Sportlandschaft etabliert. Die „Sixers“ haben in den letzten Jahren ihre Mitgliederzahl bei etwa 110 halten können. Das liegt vor allem an der regen Vereinsarbeit und der Tatsache, dass es immer mehrere engagierte Leute im Umfeld des Vereins gibt. „Das war schon damals so“, kann sich Helmut Umla erinnern, der „Gründervater“ der Schaffhauser Basketballer. „Und ich kann erkennen, dass sich diese positive Entwicklung bis heute fortgesetzt hat.“
Die Schaffhausen 96ers sind nicht nur in der Großgemeinde Wadgassen ein Begriff, sondern auch darüber hinaus. Vor allem im sportlichen Bereich konnte man schon kleine Erfolge feiern und sich so einen Namen machen.
Zu verdanken hat man dies sicherlich der hervorragenden Vorstands- und Jugendarbeit, die innerhalb der letzten zehn Jahre geleistet wurde. Vor allem der Vorstand unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Arnold Traut geht routiniert, zielstrebig und einfallsreich seiner Arbeit nach.

Internationales Turnier der Schaffhauser Basketballer

Zu den herausragenden Aktivitäten der Schaffhauser Basketballer gehört die alljährliche Ausrichtung ihres internationalen Basketball-Pokalturniers, das im Gründungsjahr der TVS-Basketball-Abteilung im Jahr 1971 zum ersten Mal organisiert wurde. Dieses Turnier im August jeden Jahres galt schon immer als fester Baustein in der Saisonvorbereitung. In den Jahren 2000 bis 2007 galt diese Veranstaltung sogar zu einem Highlight in der Basketballszene in Südwestdeutschland. Das Teilnehmerfeld etablierte sich auf Oberliga-/Regionalliganiveau mit Teams aus der ersten luxemburgischen Division, der Auswahl der US-Army-Stützpunkte aus Kaiserslautern-Misau-Heidelberg, saarländischen Regional- und Oberligisten. Für die eigene Herren-Mannschaft organisierten die Sixers ein zusätzliches Turnier bis Landesliganiveau. Seit dem 38. internationalen Turnier im August 2009 haben die Verantwortlichen die Veranstaltung wieder in den Mittelpunkt der eigenen Sixers-Herrenmannschaft gestellt, auch aus finanziellen Aspekten.

Brunnenfest in Schaffhausen

Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 sind die Sixers in jedem Jahr mit einem eigenem Stand auf dem Schaffhauser Brunnenfest vertreten. Das Brunnenfest ist eines der größten Volksfeste im Umkreis und wird allein von den ortsansässigen Vereinen veranstaltet. Der Sixers-Stand zählt zu den am besten besuchten auf dem Brunnenfest. Seit 2009 sind die Sixers auch im Vorstand der Interessengemeinschaft Schaffhauser Vereine (IGSV) vertreten, und zwar mit Jörg Stein als zweitem Vorsitzenden.

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  1. Carsten Lex
    Januar 18, 2011 um 7:16 pm

    Sehr schöner Artikel über die Historie der Sixers. Da werden Erinnerungen wach und man kann in der Ferne an die gute alte Heimat zurück denken.

    viele Grüsse aus der Basketball-Diaspora Ostschweiz
    Carsten

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